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  Herbst 2018

Chorausflug Romantische Straße, 15./16. September 2018



Mit einem romantischen 3-Sterne-Bus, gefahren von Silviu, erreichten wir unser erstes Ziel auf der nördlichen Romantikroute ab Augsburg. Pünktlich um 9:00 Uhr waren wir am Busparkplatz von Schloss Harburg. Nach einer romantischen Leberkässemmel-Brotzeit wurden wir in zwei Gruppen, durch die gut erhaltene Burg, mit Blick über die Stadt und das Wörnitztal geführt. Die ältesten Bauteile, z.B. der Ziehbrunnen etc. stammen aus dem 12./13. Jhd. Unsere Führung ging auf der gut begehbaren Burgmauer mit Wehrgang zur Ausstellung der Fürsten Öttingen-Wallenstein-Stiftung und der St.-Michael-Schlosskirche. Der damaligen Kerker und Folterkammer waren dann nicht so romantisch.
12:15 Uhr Ankunft in Nördlingen im Herzen des Meteoritenkraters Ries gelegen, besitzt noch ein mittelalterliches Stadtbild und eine vollständig erhaltene Stadtmauer aus dem 14. Jhd. Durch eines der fünf Tore und vorbei an der Georgskirche mit dem 90m hohen Turm (Daniel) gingen wir zur Rathaustreppe. Von dort begann unsere Stadtführung. Zuvor hatten wir noch etwas Zeit für Kaffee und Kuchen. Eine nette Dame zeigte uns dann die wirklich romantischen Gassen und Fachwerkbauten des Gerberviertels, gotische Spitalkirche (16. Jhd.) und immer wieder die imposante 6m hohe Stadtmauer.
17:00 Uhr Abfahrt nach Dinkelsbühl: Nach einer Rundfahrt um die Stadt traute sich unser Busfahrer letztlich doch durch eines der engen Stadttore zu fahren und erreichten unser Hotel „Goldene Rose“. Mit etwas Verspätung bezogen wir unsere Zimmer und bekamen unser Abendessen serviert. Doch dann wurde es noch sehr romantisch: Bei der Nachtführung mit dem Dinkelsbühler Dreigestirn, das uns an der Kirche St. Georg (14. Jhd.) mit Trompete, Gedicht mit Weintrunk und Nachtwächtergesang begrüßte. Wir erfuhren viel über das Auf und Ab in 800 Jahren Stadtgeschichte von Krieg und Frieden und der Kinderzeche. Wir staunten über die wunderschönen Fassaden und die überall spürbare Fachwerkromantik. Den Abend ließen wir noch mit einer romantischen Tischrunde im Hotel mit lustigen Witzen, Gesang und gutem Wein ausklingen.
Am Sonntag nach ausgiebigem Frühstück reisten wir nach Feuchtwangen. Rund 1200 Jahre Geschichte hat die Reichsstadt geprägt. Im einzigartigen Sängermuseum begrüßte uns Herr Schmidt und erklärte uns mit viel Humor den Werdegang des deutschen Chorwesens seit Beginn des 19. Jhd. Die Dauerausstellung zeigte uns Dokumente, seltene Notenausgaben, Fahnen, Ton- und Videoaufnahmen. Wir durften zum Schluss, wie es sich für einen Chor gehört, auf der zugehörigen Bühne ein paar Lieder zum Besten geben. Es blieb noch etwas Zeit die Altstadt mit der ehemaligen Stiftskirche und dem romanischen Kreuzgang zu besichtigen.
11:00 Uhr Abfahrt nach Weikersheim: Das Schloss und zugehöriger Park bilden den Mittelpunkt von Weikersheim im leiblichen Taubertal. Bei der Schlossführung konnten wir die einmalige und vollständig erhaltene Inneneinrichtung aus dem 16. Jhd. sowie den reichdekorierten Rittersaal besichtigen. Die großen Figuren an den Wänden aus Stuck zeigten jagdbares Wild, auch einen riesigen Elefanten und an der Saaldecke hing ein riesiger Messinglüster und man sah farbenfrohe gemalte Jagdszenen. Der wunderschöne blumenreiche Park ist geschmückt mit den Weikersheimer Zwergen und vielen barocken Figuren, schönen Brunnen und einer Orangerie. Am Marktplatz vor der gotischen Stadtkirche und dem Rokokobrunnen ließen wir uns einen romantischen Eiskaffee schmecken, während uns ein Jugendchor ganz spontan schöne romantische Lieder sang.
15:20 Uhr Ankunft im romantischen Rothenburg ob der Tauber. Wir gingen in die Altstadt und wurden im Gasthof „Glocke“ zur Weinprobe mit Feinschmeckerteller erwartet. Im tiefen Weinkeller nach gut zwei Stunden wussten wir alles über die Weine „Fränkische Tauber“, die an den Hängen hinauf zur Frankenhöhe wachsen. Leider konnten wir von der mittelalterlichen Stadt nur einen kleinen Teil sehen, da wir bereits die Heimreise am Bus sein mussten. Trotzdem gut gelaunt und in romantischer Weinstimmung brachte uns Silviu gut und sicher nach Peißenberg zurück.
Vielen Dank an Rudi! Du hast uns wirklich eine schöne, interessante und sehr romantische Reise organisiert. (m)



Freundschaftssingen in Spatzenhausen, 20. Oktober 2018

Leicht herbstlich nebelverhangen und im Dunkeln erreichten wir das „Haus des Gastes“ in Spatzenhausen, wohin der Männergesangverein Obersöchering zum alljährlich stattfindenden Freundschaftssingen geladen hatte. Gleich darauf waren wir auch schon in einem Kellerraum zum Einsingen, wo uns Susanne für unseren Auftritt nochmal den letzten Schliff verlieh. Im Saal kamen wir dann in den Stimmen geordnet zum Sitzen, wie der Vorsitzende Werner Bäuml anordnete, so dass wir in Sopran, Alt, Tenor und Bass aufgeteilt die Gemeinschaftslieder doch besser miteinander Singen können. Dieses „gemischte“ Sitzen diene dazu, die Chöre untereinander mehr Kontakt zu bringen, so wie es die Chorleiter und die vorsitzenden bei ihrem Treffen im Frühjahr miteinander besprochen hatten. Auch die vier Gemeinschaftslieder wurden dann am Tisch und von allen miteinander gesungen, was ganz toll geklungen hat. In der Pause hat uns eine kleine Instrumentengruppe mit einigen volkstümlichen Stücken unterhalten und hat dem Saal eine nette Wirthausatmosphäre verliehen. Alles in allem war das Freundschaftssingen 2018 griabig und a runde Sach! Neben dem Volks-Chor Peißenberg und dem Männergesangverein Obersöchering waren auch noch der Bergsteigerchor Peißenberg, Wielamusica (ehemals Volksliederchor Wielenbach), der Männerchor Böbing, der Volkschor Weilheim und der Landfrauenchor Pfaffenwinkel gekommen. (r)



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In der Vorstandssitzung am 4.10.2018 wurde das Datenschutzkonzept bezüglich der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) endgültig verabschiedet. Mit dieser Ausgabe erhalten alle Mitglieder die neue Datenschutzerklärung.